GaT-Schüler erinnerten an Christi Geburt
Traditioneller Weihnachtsgottesdienst des Gymnasiums fand diesmal in der Wolthuser Kirche statt

Tolle Geschenke, viel gutes Essen und Oma und Opa sind zu Besuch- das ist Weihnachten! Doch war da nicht noch mehr? Diese Frage stellten die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen des Gymnasiums am Treckfahrtstief am Mittwoch in der Wolthuser Kirche: Während des Weihnachtsgottesdienstes der Schule riefen sie dabei das Wunder der Geburt Christi in Erinnerung.

Nachdem zur Einstimmung Texte zur Bedeutung des Lichtes im Advent und zu Weihnachten vorgetragen hatten, berichtete die Klasse 6FL vom alttestamentarischen Propheten Jesaja, der sich angesichts der Bedrohung seines Volkes einen heil- und friedenbringenden Retter gewünscht hat. Seine Verheißung „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell“ leitete über zum Anspiel des Gottesdienstes: Auswendig trugen die Schülerinnen und Schüler der 6F2 eine alte Legende vor, in der es um die Ratlosigkeit des Himmels angesichts der unerfreulichen Zustände auf der Erde geht.
Intensiv beraten die Engel wie man wieder an die Herzen der Erdenbewohner kommen könne und erwägen dabei, die Menschen mit Seuchen und Naturkatastrophen, mit besonderem Prunk oder einem Fest an den Himmel und seine Botschaften zu erinnern. Doch trotz kontroverser Diskussionen bleibt das Gipfeltreffen der Engel ergebnislos, bis der gerade vom Schöpfer gekommene Erzengel Gabriel Gottes Plan zur Rettung der Menschen verkündet: „Er gibt ihnen ein Kind, das ist Seine Antwort auf die Entfremdung der Menschen.“
Gut eine Stunde dauerte der fröhliche Gottesdienst, dessen Kollekte in diesem Jahr dem Sterntalerverein gespendet wird. Vorbereitet durch die Religionslehrerinnen Kristina Cuijpers, Lucie Grunert, Miriam Hans und Bettina Colmsee und unterstützt durch die Musiklehrer Julia Neufeld und Kevin Gerdes, trugen alle Klassen des fünften und sechsten Jahrganges zu einem gelungenen Vormittag bei, der von vielen traditionellen Weihnachtsliedern begleitet wurde.
Zur Begleitung von GaT-Oberstufenschüler Florian Schunk, der an der Orgel glänzte, und Fünftklässlerin Jona Frenzel, die in Begleitung von Musiklehrerin Stefanie Müller auf der Violine spielte, wurde immer wieder fröhlich gemeinsam gesungen, bevor die Schüler aus der Klasse 5.1 ihre Mitschüler, Lehrer und Eltern mit einem Segenswunsch verabschiedeten.

Die Schülerinnen und Schüler der 5.3 zeigten im Fürbittengebet der 5.3 anschaulich, was „Licht“ für uns heute heißen könnte.