Fenster schließen

Frau Gärtner, Fachobfrau für Französisch,
am 03.11.2010 im Interview bei
radio jm (Radio juive) in Marseille

Die beiden vergnügten Damen auf dem Foto sind Dr. Renée Dray Bensousan, Präsidentin der Forschungsgesellschaft ARES in Marseille (Association pour la Recherche et l'Enseignement de la Shoah - die Shoah in Forschung und Lehre) und Maria Gärtner.

Sie arbeitet seit Jahren mit dieser Forschungsgesellschaft zusammen und hat zuletzt eine Art Austausch zwischen Erwachsenen organisiert, nämlich zwischen Mitgliedern von ARES und 9 Lehrerinnen und Lehrern der Gymnasien in Aurich, Emden, Leer und Norden. Die ARES-Gäste waren beeindruckt von der intensiven Art, in der in den oben genannten Städten das Thema Shoah/Holocaust aufgearbeitet wird und immer noch lebendig ist. Diese Erfahrung hat ihr Deutschlandbild erheblich erweitert und verbessert.

Aus diesen Besuchen ist nun in Marseille eine dreiteilige Rundfunksendung entstanden zu dem Thema Devoir de mémoire en Allemagne, précisément en Frise Orientale (die Pflicht des Erinnerns in Deutschland, speziell in Ostfriesland).

Der erste Teil ist ein ausführliches Interview mit Maria Gärtner, der Initiatorin diese Austausches, live ausgestrahlt am 3.11.2010 um 20h bei radio jm, Radio juive Marseille.

Im zweiten Teil werden die ARES-Mitglieder von ihrer Reise nach Ostfriesland berichten, der dritte Teil wird eine Evaluation dieses Erfahrungs – und Gedankenaustausches, vorgenommen von Renée Dray Bensousan.

Für Menschen, die sich in jüdischer Kultur und Geschichte auskennen, ist Emden ein vertrautes Wort wegen eines berühmten Rabbiners aus dem 18 Jahrhundert, Jakob von Emden.

Von ihm erzählt Renée Dray Bensousan im ersten Teil des Interviews. So lernt man also im radio jm etwas über Emder Kultur und Geschichte!

   Hier können Sie das ganze Interview herunterladen (mp3, 54 MB).

FGä (GaT, Nov. 2010)

  Fenster schließen